Ich hielt dich im Arm und die Stimmen in mir schwiegen. Sie hörten auf, mir zu erzählen, mach dieses, mach jenes.
Sie hörten auf, mir zu erzählen von Dingen, die passieren könnten.
Sie hörten auf, zu erzählen von Dingen, die ich erreichen sollte.
Ich hielt dich im Arm und die Welt hörte auf, sich zu drehen. Sie stand still für Momente der Verbundenheit.
Sie stand still für Momente der Geborgenheit und des Glücksgefühls. Sie stand still und fing nicht wieder an, sich zu drehen.
Ich hielt dich im Arm und wurde eins mit der Schöpfung. Sie schüttete
ihr Wissen in mir aus und ein Gefühl der Zuneigung durchströmte mich.
Sie zeigte dich mir als Quelle des Lebens und der Geborgenheit.
Sie schenkte mir Momente, in denen ich wie ein Kind staunen und mich freuen konnte.
Ich hielt dich im Arm und verlor die Zeit. Sie hörte auf, von Bedeutung
zu sein. Momente wie eine Ewigkeit, Ewigkeiten gleich einem Moment.
Sie hörte auf, mein Leben zu sein, es zählte nur mehr das gerade eben, nicht das soeben oder gleich.
Sie hörte auf, durch die Hände zu rinnen und erstarrte.
Ich hielt dich im Arm und musste dich wieder loslassen. Die Stimmen waren wieder da, doch manche sprachen von neuem.
Die
Welt drehte sich wieder, doch etwas war anders. Die Schöpfung
verschloss sich wieder, doch es blieb eine Ahnung von Erinnerung.
Die Zeit begann wieder zu laufen, doch sie schien langsamer zu laufen als sonst.