Das
sanfte Licht der Kerzen, die ich um dein Bett gestellt habe, erhellt
den Raum unregelmäßig und taucht ihn in eine flackernde Helligkeit. Die
Decke bedeckt nur stellenweise deinen wundervollen, schönen Körper
während Pucchinis Arien den Raum erfüllen. Friedlich schläfst du ein
wenig und entfernst dich vom Trubel des Tages immer mehr.
Vorsichtig, um dich nicht aus deinen Gedanken zu wecken, setze ich
mich neben dich ins Bett und nehme die Flasche Öl, träufle etwas davon
in meine Hand und wärme es durch meine Körperwärme auf. Zärtlich lege
ich meine Hände auf deinen Rücken und streiche sanft über deine
Konturen. Wirbel für Wirbel klettern meine Hände abwärts und verweilen
in der kleinen Grube vor deinem Po und beginnen wieder ihren Aufstieg.
Genussvoll räkelst du dich im Bett, genießt meine Berührungen,
während ich deinen Körper in seiner ganzen Schönheit und Eigenheit
kennen lerne, ertaste und zu begreifen versuche. Langsam drehst du dich
auf den Rücken und eröffnest mir damit ein gänzlich neues Gebiet, das
es für mich zu erforschen und zu begreifen gibt. Von deinem Hals
abwärts über die sanften Rundungen deiner Brust, die zu ertastenden
Knochen deiner Hüfte und immer weiter bis zu deinen Füssen. Längst
schon habe ich wieder etwas Öl in meine Hände geträufelt und massiere
deine Füße, deine Beine und deinen Oberkörper.
Die wenigen Haare in der Mitte deines Körpers leisten meinem
Aufstieg ein wenig Widerstand, aber unbeirrt streichle und massiere ich
dich weiter. Beinahe andächtig beginne ich mit etwas Öl sanft,
vorsichtig deine Brüste zu massieren und lasse meine Finger über deine
Haut streichen. Ein klein wenig helfe ich meinen Händen und sauge
zärtlich an deiner Brust, ich komme mir so unwahrscheinlich klein vor,
wie ein Baby, aber auf der anderen Seite doch wieder so groß. Es ist
unbeschreiblich schön dich zu streicheln, zu kosen und mit meinem Mund
an dir zu saugen.
Meine Zunge versucht deinen Konturen zu ertasten, dein Körper
schmeckt etwas nach dem Öl, doch der leichte Orangengeschmack ist nicht
unangenehm. Erregt und eigentlich meinen Vorsatz brechend dich nur zu
streicheln, fährt meine Zunge beinahe wie von selbst immer weiter zum
Zentrum deiner Lust. Als ich deine Scham mit meinen Lippen und meiner
Zunge berühre, seufzt du leicht auf, ein Geräusch, das mir einen
wohligen Schauer den Rücken hinunterjagt.
Ich beginne dich zu küssen und mit meinen Lippen zu ertasten,
du fängst mich und legst deine Beine auf meinen Rücken. Gleichzeitig
gefangen und beschützt wie in einem Käfig inmitten deiner Beine beginnt
meine Zunge dich zu verwöhnen.