Der
Wind wehte gerade richtig am See, nicht so stark, dass Segeln Arbeit
bedeutet, aber auch nicht so schwach, dass sich das Boot kaum
fortbewegt. Das Boot, das wir uns ausgeborgt haben, ist recht groß,
sogar mit einer Kajüte, in der man sich einigermaßen bequem aufhalten
kann. Für unseren Tagessegelausflug ist das nicht von großer Bedeutung,
aber ein kleineres Boot hat die Bootsvermietung nicht gehabt. Zu zweit
sind wir auf die andere Seite des Sees gesegelt um dort gemütlich
Mittagessen zu gehen. Das Essen war gut und unser Tisch direkt an der
Uferpromenade. Danach wollten wir in einer der vielen Buchten gemütlich
ankern und baden. Tatsächlich gelingt es uns am Rückweg eine kleine
Bucht zu finden, in der noch kein anderes Boot vor Anker lag.
Rasch ist der Anker geworfen und unser Boot treibt vor Anker im
Wind hin und her. Auch die Badeleiter ist rasch montiert und kurz
darauf können wir uns bereits im angenehmen Wasser des Sees abkühlen.
Als du wieder aus dem Wasser steigst, beobachte ich dich, wie immer bin
ich von dir fasziniert. Das Wasser läuft deinen Körper entlang nach
unten und tropft von deinem Badeanzug zurück in den See. Dein Körper
zeichnet sich wunderbar gegen das Licht der Sonne ab und ich sehe, wie
du am Boot stehend deinen Badeanzug ausziehst. Nackt, um zu trocknen,
legst du dich auf das Deck in die Sonne und verschwindest aus meinem
Blickwinkel. Ich beschließe, auch aus dem Wasser zu gehen und dir
Gesellschaft zu leisten. Ebenfalls nackt lege ich mich neben dich und
betrachte dich. Mit geschlossenen Augen liegst du und genießt die Wärme
der Sonnenstrahlen, deine Haare spielen im Wind und die Wassertropfen
auf deinem Körper beginnen langsam zu trocknen. Dieser Versuchung kann
ich nicht widerstehen, ich muss mich einfach über dich beugen und dich
küssen. Mit deiner Stirn beginne ich und meine Lippen wandern langsam
über dein Ohr, deinen Hals und finden schließlich deinen Mund. Zuerst
kose ich nur sanft deine Lippen, bevor du mich mit einem intensiven,
endlos dauernden Kuss belohnst.
Zum Glück ist kein anderes Boot
in Sichtweite, sonst hätte ich mich schon längst auf den Bauch legen
müssen, so aber lasse ich meine Lippen deinen Körper weiter entlang
wandern. Die empfindliche Stelle an deinem Hals, die kleine Grube bei
deinem Schulterblatt, an deiner Seite entlang bis zu deinem Bauch.
Deinen Bauch sanft küssend gleiten meine Lippen wieder nach oben, immer
auf der Suche nach Neuem, bis sie schließlich den Ansatz deiner Brust
finden und weiter nach oben wandern. Meine Zunge hinterlässt eine
leichte Spur auf deiner Haut, bis sie schließlich die empfindliche
Spitze deiner Brust findet. Mit kreisenden Bewegungen fährt sie über
deine Haut, spürt, wie du auf diese Streicheleinheiten reagierst und
bestärkt fährt sie fort dich zu streicheln. Mit dem Mund an deiner
Brust fühle ich mich so geborgen, innerer Friede und Zufriedenheit
durchströmen mich, nichts anderes ist in diesem Moment der
Ausgeglichenheit wichtig, als ob ich in diesem Moment meine Mitte
gefunden hätte. Ich höre dich erregt atmen und spüre, wie deine Hand
nach mir greift und du mich zu streicheln beginnst. Ich genieße es und
beginne auch andere Stellen deines Körpers mit den Lippen zu erkunden.
Viel sanfter, als ich es mit meinen Händen je könnte, streicht mein
Mund über deinen Körper, das Wasser des Sees ist bereits längst auf
deiner Haut getrocknet und nur die Spur meines Mundes schimmert leicht
in der Sonne. Verlangend setzen meinen Lippen ihren Weg fort, küssen
die Knochen deines Beckens und wandern weiter.